Ein Einfamilienhaus mit Biberschwanzziegel setzt auf Photovoltaik
Dächer mit Biberschwanzziegel sind selten bei Einfamilienhäusern, aber optisch sehr ansprechend und langlebig. Die Montage von PV-Modulen gestaltet sich etwas herausfordernder, ist aber durchaus machbar.
Dieses Projekt zeigt, dass PV und Biberschwanzziegel gut miteinander harmonieren: Insgesamt 60 Module mit je 475 Wp ergeben eine Gesamtleistung von 27 kWp mit sechs verschiedenen Ausrichtungen. Das Biberschwanz-Doppeldach mit teilweise 80-jährigen Ziegeln betont durch seine vielen kleinen Dachflächen und einen Bogen im Hauptgebäude. Mit der K2-Unterkonstruktion ist die Montage aber kein Problem und macht das Dach nicht weniger ansprechend.
Durch die verschiedenen Ausrichtungen dauert die Montage zwar etwas länger - aber genau darin liegt die Stärke dieses Daches: Wenn morgens die Sonne aufgeht, produzieren die nach Osten ausgerichteten Dachflächen schon sehr früh, mittags leisten die Süd-Dächer mit Höchstleistung und abends produzieren die nach Westen ausgerichteten Dächer, bis die Sonne untergeht. Damit profitiert der Kunde von einer sehr ausgewogenen Produktion über den ganzen Tag und in Kombination mit dem 20 kWh Batteriespeicher inklusive Backup-Funktion kann höchste Autarkie erreicht werden.
Dieses Projekt zeigt: Biberschwanzdächer sind kein Problem für Photovoltaik und können je nach Architektur sogar Vorteile aufweisen. Mit den heutigen Montagesystemen sind höchste Flexibilität, Optik und Sicherheit garantiert. Mit der gleichzeitigen Montage eines optisch angeglichenen Schneefangs und Sicherheits-Anschlagpunkte ist auch die Sicherheit bei Schnee und Wartungsgängen auf dem Dach gewährleistet.